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Zeittafel zur Weimarer Republik

Zum geschichtlichen Hintergrund der in der Weimarer Republik erschienenen Sonntags-Zeitung Erich Schairers.

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"Die Oberste Heeresleitung war seit Herbst 1916 Deutschlands wirkliche Regierung. Der wirkliche Kaiser hieß von jetzt an Hindenburg, der wirkliche Kanzler Ludendorff.“ (S. Haffner)
1. Februar Die Oberste Heeresleitung (OHL) des Deutschen Reichs nimmt den "uneingeschränkten U-Boot-Krieg" auf.
8. März Infolge des Kriegsverlaufs und der miserablen wirtschaftlichen Lage kommt es in der russischen Hauptstadt Petrograd zu ersten schweren Zusammenstößen zwischen streikenden Arbeitern und dem Militär.
April 1917 Wegen der Differenzen innerhalb der S.P.D. in der Frage der Kriegskredite kommt es zur Abspaltung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) und des — bereits am 1. Jan. 1916 als „Gruppe Internationale“ konstituierten — Spartakusbunds.
6. April Kriegserklärung der Vereinigten Staaten an das Deutsche Reich.
7. April "Osterbotschaft“ Kaiser Wilhelms II.
9. April Mit Unterstützung der deutschen Regierung durchquert Wladimir I. Lenin zusammen mit 30 Revolutionären aus dem Schweizer Exil kommend im Zug das Deutsche Reich. Die deutsche Regierung verspricht sich von Lenins Rückkehr eine Verschärfung der innenpolitischen Unruhen im Zarenreich und unterstützt die Revolutionäre um den Kriegsgegner Rußland zu schwächen.
12. Juli Rücktritt Bethmann-Hollwegs (auf Drängen der Obersten Heeresleitung, mit Zustimmung der Konservativen, der Nationalliberalen und des Zentrums); Michaelis Reichskanzler.
  "Auf Initiative des Zentrumspolitikers Matthias Erzberger, der sich zwischenzeitlich zum scharfen Kritiker des deutschen U-Boot-Kriegs entwickelt hatte, gründeten die Mehrheitsparteien den Interfraktionellen Ausschuß, der eine Friedensresolution des Reichstags vorbereitete. Bethmann Hollweg hielt eine solche Resolution zwar für inopportun, erwirkte aber dennoch beim Kaiser die Erlaubnis, ihr zustimmen zu dürfen. Hindenburg und Ludendorff sahen jedoch ihre Kriegspolitik durchkreuzt und setzten bei Wilhelm II. ultimativ die Entlassung von Bethmann Hollweg durch. Auf Drängen der OHL wurde Georg Michaelis neuer Reichskanzler.“ (Zitat aus "1914-1918, Innenpolitik", LeMO)
19. Juli Annahme der Friedensresolution im Reichstag.
  "Michaelis, der sich stärker dem Kaiser und der OHL als dem Reichstag verantwortlich fühlte, verweigerte die Umsetzung der Friedensresolution vom 19. Juli und griff wenig später eine päpstliche Friedensinitiative nur halbherzig auf.“ ( Zitat aus "1914-1918, Innenpolitik", LeMO)
1. u. 2. August Meutereien in der Marine.
5. Sept. Erschießung von Köbis und Reichpietsch.
5. bis 12. Sept. Dritte Zimmerwalder Konferenz in Stockholm.
  (Vom 5. bis 9. Sept. 1915 fand im Dörfchen Zimmerwald ob Bern die geheime erste internationale Sozialistenkonferenz statt. Lenin selber feierte den Verlauf der Konferenz wie einen Sieg und gab seiner Freude darüber Ausdruck, indem er schrieb: „Der Erfolg unserer Linie ist unzweifelhaft.“ Eine zweite internationale Sozialistenkonferenz ... fand im Frühling 1916 (vom 24. bis 30.4.) im Bergdorf Kiental im Berner Oberland statt.)
1. Nov. Graf Hertling Reichskanzler; Vizekanzler Payer.
7. Nov. Bolschewistische Revolution in Rußland.
8. Nov. Dekret der bolschewistischen Regierung über die Nationalisierung des Bodens.
4. Dez. Waffenstillstand mit Rußland.
22. Dez. Beginn der Friedensverhandlungen in Brest Litowsk.


Der oberste Kriegsherr, Kaiser Wilhelm II., mit seinen einflußreichsten Beratern, dem Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg (li.) und dem Ersten Generalquartiersmeister Erich Ludendorff (re.) bei einer Lagebesprechung im Großen Hauptquartier.




aus dem Lebendigen virtuellen Museum Online:

eine Chronik des 20. Jahrhunderts in Jahresabschnitten, z.B.
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Biografien des
LeMO-Online-Archivs
Dokumente des
LeMO-Online-Archivs.


ein weiterer Tipp:

"Weimarer Republik"
eine Online-Publikation der Bundeszentrale für Politische Bildung

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Last update: 2002-11-15
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