Kategorie: 1923
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Die Sozialisierung des Elends
Es ist ein Jammer mit dem untergehenden Bürgertum. Viele Damen können sich längst kein Dienstmädchen mehr leisten, müssen überall selbst Hand anlegen. Das ganze Leben wird aufgesogen im Kampf um die Lebenserhaltung; alle höheren Interessen treten zurück hinter den Sorgen um Kleinigkeiten. Es ist scheußlich! >>weiterlesen
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Christus im Kino
Das „Kleine Theater“ in Heilbronn hat ein paar Tage lang als sinnige Abwechslung und „Vorbote des kommenden Weihnachtsfestes“, wie es in der Ankündigung so schön und pietätvoll heißt, Geburt, Leben und Leiden des Heilandes kurbeln lassen. Es hat seinen eigenen Reiz… >>weiterlesen
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Die Nationalsozialisten
Schlagt die Juden und Franzosen tot! So heißt das Evangelium dieser beschränktesten aller Nationalisten. Und sie verstehen es vortrefflich, dafür Stimmung zu machen. >>weiterlesen
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Wehrpflicht und Nährpflicht
s ist ganz richtig, daß die allgemeine Wehrpflicht ein alter demokratischer Gedanke ist, mag er im wilhelminischen Deutschland durch Offiziersprivileg und Soldatenschinderei noch so sehr entstellt worden sein. Geht einmal in die Schweiz, die ihm ihre Existenz verdankt… >>weiterlesen
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Vaterlandsliebe
Woran liegt es aber dann eigentlich, daß der Begriff dieser anachronistischen Vaterlandsliebe auch in unserer Zeit noch so wirksam ist? >>weiterlesen
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Nach 75 Jahren
— Jg. 1923, Nr. 11 — Heute vor 75 Jahren, am 18. März 1848, war Straßenkampf in Berlin. Auf den Barrikaden standen Arbeiter aus den Maschinenfabriken von Borsig, Egells und Rüdiger; neben ihnen die Studenten, von denen sie aus den Betrieben geholt worden waren. Auf dem Friedhof der Märzgefallenen im Friedrichshain liegen unter Arbeitern, Handwerkern,…
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Christlicher Solidarismus
…ein Dokument von historischer Bedeutung: eine Denkschrift Matthias Erzbergers über „Richtlinien für den Wiederaufbau des deutschen Wirtschaftslebens“, die er kurz vor seiner Ermordung (Ende August 1921) fertiggestellt hat. >>weiterlesen