Kategorie: Artikelauswahl

  • Warum die Juristen für Roggenzölle sein müssen

    Hat da ein Statistiker Roggenpreise und Kriminalitätszahlen nebeneinander geschrieben; und siehe, die beiden Kurven stimmen überein! Steigt der Roggenpreis, nehmen die Diebstähle zu; sinkt der Roggenpreis, nehmen sie ab. >>weiterlesen

  • Hausse in Brauerei-Aktien

    Kaufen Sie Schultheiß-Patzenhofer! Steigen Sie ein, ehe es zu spät ist! Sie riskieren nichts, Sie werden mir dankbar sein! >>weiterlesen

  • Das falsche Geleise

    Die Faschingszeit ist im Anzug, In Köln, in München, aber auch anderswo beginnen wieder Gewissen zu schlagen. Darf man denn . . . ? In einer Zeit, wo . . . ? Bälle, Redouten, Flirt und Suff — neben Arbeitslosigkeit, Selbstmord und Hungerödem? >>weiterlesen

  • Aktionäre

    Irgendwo in Hannover ist man kürzlich auf eine sehr ergiebige Erdölquelle gestoßen. Ein Ereignis für ganz Deutschland, hätte man denken können. Allgemeine Freude. Vorträge in den Schulen, Filmvorführungen, Zeitungsartikel: „Ein neuer Bodenschatz“, „Bereicherung des Nationalvermögens“ und dergleichen… >>weiterlesen

  • Wie finden Sie das?

    Fritz Lang, der Regisseur des „Metropolis“-Films und anderer ebenso monumentaler wie kitschiger Zelluloidstreifen, entdeckt eine junge Schauspielerin, Fräulein Dyers. Er verpflichtet sie vertraglich auf sechs Jahre und sichert ihr eine von Jahr zu Jahr steigende Gage zu… >>weiterlesen

  • Weder Berlin noch Weinsberg allein

    Weder Berlin noch Weinsberg allein

    Mein Freund hat mich aus Berlin geholt und ist mit mir nach Weinsberg spaziert. Dort hat er mir von der Höhe her das Tal gezeigt und mich gemahnt: „Euer Berlin ist ein Umweg, eine Sackgasse, ein endloser Sumpf. Kehr zurück in unser Idyll. >>weiterlesen

  • Ein sozialistisches Programm

    Entwurf eines Bekenntnisses zur Gemeinwirtschaft, vor dem Görlitzer Parteitag der S.P.D. 1921 von einem Nichtmarxisten für einen Marxisten verfaßt… >>weiterlesen

  • Drei gesellschaftliche Zeitalter

    Kerl“ (Plural: Kerls), sagte mein Großvater — denn er dachte feudal und sprach feudalistisch — „Kerl, er muß“. Der Ton klang grob und gutmütig und wurde gelegentlich von einer warmen Tracht Erziehungsprügel begleitet. >>weiterlesen

  • Kirchensteuern

    Ein Schauspiel für Götter: das evangelische Volk jammert über seine Kirchensteuern. Früher, als diese gottlose Trennung von Staat und Kirche noch nicht in der Verfassung verankert war, hat es nämlich fast gar nichts gekostet, evangelischer Christ zu sein. >>weiterlesen

  • Kirche und Aufwertung

    …die Kirchen stünden nicht auf der Seite der Mühseligen und Beladenen: sie seien nicht Volks-, sondern Fürstenkirchen. Deshalb hätten sie ja auch nicht protestiert, als die alten Leute, die Mündel und die kleinen Sparer durch die Inflation enteignet wurden. >>weiterlesen